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Salz, Rost, Reparaturen: Warum Unterbodenwäsche im Winter so wichtig ist!

Salz, Rost, Reparaturen: Warum Unterbodenwäsche im Winter so wichtig ist!

Was passiert, wenn du deinen Unterboden im Winter nie wäschst?

Viele Autofahrer achten im Winter auf saubere Scheiben, freie Lichter und vielleicht noch auf die Felgen. Doch ein Bereich wird fast immer ignoriert: der Unterboden. Dabei ist genau er im Winter der am stärksten belastete Teil des Fahrzeugs. Salz, Schneematsch, Feuchtigkeit und Streusand treffen dort ungefiltert auf Metall, Leitungen und Fahrwerksteile und bleiben oft monatelang ungestört.

Was viele nicht wissen: Die schwerwiegendsten Winterschäden entstehen nicht am Lack, sondern dort, wo man sie weder sieht noch sofort bemerkt. Wer seinen Unterboden im Winter nie wäscht, riskiert langfristige Schäden, die teuer werden können, oft erst Jahre später.

In diesem Beitrag erfährst du, was wirklich passiert, wenn der Unterboden im Winter ungepflegt bleibt, welche Bauteile besonders betroffen sind und warum regelmässige Unterbodenwäsche aktiver Rostschutz ist.

 


Der Unterboden, die vergessene Problemzone im Winter.

Während der Lack meist zumindest gelegentlich gewaschen wird, bleibt der Unterboden häufig komplett unbeachtet. Das ist fatal, denn dort sammeln sich genau die Stoffe, die Korrosion massiv beschleunigen.

Im Winter lagern sich am Unterboden dauerhaft ab:

✔ Streusalz

✔ feiner Streusand

✔ Schneematsch

✔ dauerhaft feuchte Rückstände

✔ Schmutz, der Wasser bindet

Diese Mischung wirkt nicht nur oberflächlich, sondern kriecht in Falze, Hohlräume und Übergänge. Dort bleibt sie oft wochen- oder monatelang aktiv.

 


Salz wirkt weiter, auch wenn das Auto trocken aussieht.

Salz ist hygroskopisch, es zieht Feuchtigkeit aus der Luft an. Selbst bei trockener Witterung bleibt es aktiv und sorgt dafür, dass Metall dauerhaft feucht bleibt. Genau das beschleunigt Korrosion massiv.

Was das konkret bedeutet:

✔ Rostbildung läuft kontinuierlich weiter

✔ Metallteile bleiben dauerhaft angegriffen

✔ Schutzschichten werden unterwandert

✔ Schäden entstehen langsam, aber sicher

Der Unterboden rostet nicht schlagartig, sondern schleichend. Und genau deshalb wird das Problem oft zu spät erkannt.

 


Diese Bauteile leiden zuerst und am stärksten.

Wenn der Unterboden im Winter nie gewaschen wird, sind bestimmte Komponenten besonders gefährdet. Sie liegen offen, sind oft unbehandelt oder nur leicht geschützt.

Typisch betroffene Bereiche sind:

✔ Bremsleitungen und Halterungen

✔ Fahrwerksteile wie Querlenker und Achsen

✔ Unterbodenträger und Metallkanten

✔ Falze und Übergänge zwischen Blechteilen

✔ Radkästen von innen

✔ Schrauben, Gewinde und Befestigungspunkte

Gerade Bremsleitungen sind kritisch: Korrosion dort ist nicht nur teuer, sondern sicherheitsrelevant.

 


Die Folgen zeigen sich oft erst Jahre später.

Das Gefährliche an fehlender Unterbodenpflege: Die Konsequenzen treten nicht sofort auf. Viele fahren jahrelang scheinbar problemlos, bis es plötzlich teuer wird.

Typische Spätfolgen sind:

✔ festgerostete Schrauben bei Reparaturen

✔ teure Fahrwerksinstandsetzungen

✔ durchgerostete Bremsleitungen

✔ Probleme bei der MFK / HU

✔ Wertverlust beim Verkauf

✔ aufwendige Rostsanierungen

Was hätte mit regelmässiger Reinigung verhindert werden können, endet dann schnell in vierstelligen Reparaturbeträgen.

 


Warum Regen und Schnee den Unterboden nicht reinigen.

Ein weiterer Irrglaube: „Regen wäscht das Salz weg.“

In der Realität passiert genau das Gegenteil.

Regen und Schneematsch:

✔ lösen Salz nur oberflächlich an

✔ verteilen es noch tiefer in Zwischenräume

✔ spülen es nicht gezielt ab

✔ hinterlassen feuchte Rückstände

Ohne gezielten Wasserstrahl bleibt der gefährlichste Salzfilm genau dort, wo er am meisten schadet.

 


Unterbodenwäsche ist aktiver Korrosionsschutz

Eine regelmässige Unterbodenwäsche unterbricht diesen schädlichen Kreislauf. Sie entfernt Salz, bevor es Zeit hat, Schaden anzurichten.

Das bringt eine regelmässige Unterbodenreinigung:

✔ reduziert Rostbildung deutlich

✔ verlängert die Lebensdauer von Fahrwerk & Leitungen

✔ verhindert teure Folgeschäden

✔ erhält den Fahrzeugwert

✔ sorgt für bessere Chancen bei Prüfungen

✔ spart langfristig Reparaturkosten

Wichtig ist nicht Perfektion, sondern Regelmässigkeit.


 


Wie oft sollte man den Unterboden im Winter reinigen?

Die Häufigkeit hängt von Nutzung und Wetter ab, aber als Faustregel gilt:

👉 Mindestens 1× pro Monat im Winter

👉 Bei viel Salz, Bergfahrten oder Autobahnverkehr: alle 2–3 Wochen

Besonders sinnvoll ist die Unterbodenwäsche:

✔ nach längeren Fahrten bei Salz

✔ nach starkem Schneematsch

✔ vor längeren Standzeiten

✔ am Ende der Wintersaison

 


Waschbox oder Waschanlage, was ist sinnvoller?

Per Hand kommt man an den Unterboden kaum heran. Deshalb ist eine maschinelle Unterbodenwäsche oft die beste Lösung.

Ideal ist die Kombination:

✔ Unterbodenwäsche in der Waschanlage

✔ anschliessend Handwäsche in der Waschbox

So wird das Salz dort entfernt, wo es am gefährlichsten ist, ohne den Lack durch Bürsten zu gefährden.

 


Fazit: Dein Fahrstil entscheidet mehr als du denkst

Der Unterboden ist im Winter die am stärksten belastete Zone deines Autos. Wer ihn nie wäscht, lässt Salz und Feuchtigkeit ungehindert arbeiten mit Folgen, die oft erst Jahre später sichtbar werden.

Kurz zusammengefasst:

✔ Salz verschwindet nicht von selbst

✔ Rost entsteht schleichend, aber sicher

✔ Schäden bleiben lange unsichtbar

✔ Unterbodenwäsche ist kein Luxus, sondern Schutz

👉 Wer im Winter seinen Unterboden regelmässig reinigt, schützt nicht nur sein Auto – sondern auch seinen Geldbeutel.

Ein sauberer Unterboden bedeutet längere Lebensdauer, mehr Sicherheit und deutlich weniger Überraschungen in der Werkstatt.

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